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Arge mit Zahlungen im Rückstand

8.1.2011 Thema abonnieren Zum Thema: ARGE
 Von 
Steve Rain
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)
Arge mit Zahlungen im Rückstand

Bin neu hier angemeldet,und bitte um Erfahrungswerte und Austausch Eurer Erfahrungen mit der Arge...

In meinem Falle ist die Arge seit September letzten Jahres mit erheblichen Nachzahlungen (Fehlerhafte und zur Korrektur angemahnten Bescheide )im Rückstand .....
Somit laufen bei mir entsprechend nichtzahlbare Verpflichtungen auf ......
( Rücklastschriften und Mahnungen,demnächst Ärger mit dem Stromversorger ,Zinsen und Mahngebühren )
Meine Frage nun hier ans Forum : Welche rechtlichen Schritte kann ich gegen die Arge und die/den Sacharbeiter (auch Zivilrechtlich) unternehmen ?

Vielen Dank für jeden Hinweis .....

Steve Rain

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"Steve Rain"

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben 455 weitere Fragen zum Thema
ARGE


5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Slavonia
Status:
Praktikant
(845 Beiträge, 153x hilfreich)

Guten Tag
Sie werden hoffentlich gegen die fehlerhaften Bescheide, Widerspruch eingelegt haben. Wenn dem Widerspruch nicht stattgegeben wurde, können Sie Klage beim Sozialgericht einreichen.In der Klage müssen Sie den Nachweis erbringen, das die Arge eine falsche Berechnung Ihres Leistungsanspruches vorgenommen hat. Nur dann können Sie auch die Kosten für Mahngebühren und Rücklastschriften geltend machen, diese Kosten sollten auch schon in der Klage mit eingebracht werden.Zivilrechtlich können Sie gegen einzelne Mitarbeiter der Arge nicht vorgegehen,dazu müsste Sie ein betreffener Mitarbeiter beleidigt haben oder Ihnen gegenüber tätlich geworden sein.

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#2
 Von 
AxelK
Status:
Gelehrter
(11320 Beiträge, 3384x hilfreich)

@Steve Rain:

quote:
Fehlerhafte und zur Korrektur angemahnten Bescheide

Wie bitte ist das zu verstehen? Wurde gegen die entsprechende Bescheide Widerspruch eingelegt und darüber bereits entschieden? Nur weil Du der Meinung bist, die Bescheide seien fehlerhaft, ergibt sich ja noch kein unbestrittener Nachzahlungsanspruch.

Ein bischen mehr input zum Sachverhalt wäre schon erforderlich, um genauere Auskünfte geben zu können.

Gruß,

Axel

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"Ausführliche Infos zu ALG 2 auf meiner Website: http://www.axelkrueger.info"

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#3
 Von 
holle1974
Status:
Frischling
(38 Beiträge, 10x hilfreich)

ich habe dazu eine ähnliche frage !!

Habe im August meinem ( damaligen ) Sachbearbeiter meine Berwbungskosten zuschuss und erstattungen von fahrtkosten zu Berwerbungen eingereicht ! Im Oktober hatte ich dann einen termin bei meiner Neuen Sachbearbeiterin !! Diese sagte mir das sie viel aufholen muss an sachen die ihr Vorgänger liegen lassen hat !! und das sie im moment zwichen 2 Städten hin und her pendelt das sie für beide städte noch zuständig ist ! Jetzt ist alles in allem der 6. Monat angebrochen nach meinem einreichen und ich habe immer noch nichts erstattet bekommen! Alleine an fahrtkosten sind knapp 400€ angefallen was kann ich nun tun um mein geld zu bekommen !!??

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"Wenn ihr Rechtsschreibfehler findet behaltet sie habe genug davon !!"

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#4
 Von 
wirdwerden
Status:
Unsterblich
(22682 Beiträge, 8802x hilfreich)

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, sind Zuschüsse für Bewerbungen im Vorhinein zu beantragen, betragen pro Bewerbung 5 €, maximal 260 € im Jahr. Hast Du das alles bedacht, hast Du ausserdem die Fahrtkosten zum Vorstellungsgespräch beim interessierten Betrieb geltend gemacht?

wirdwerden

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#5
 Von 
AxelK
Status:
Gelehrter
(11320 Beiträge, 3384x hilfreich)

@holle:

Für die Bearbeitung von Anträgen hat die Behörde bis zu 6 Monate Zeit. Erst danach ist eine Untätigkeitsklage möglich.

Bis dahin hast Du nur die Möglichkeit, die Bearbeitung schriftlich/nachweislich anzumahnen. Ob's hilft ist allerdings fraglich.

Das die Bearbeiterin für zwei Städte zuständig ist und hin und her pendeln muss, ist letztendlich nicht Dein Problem. Spätestens im Rahmen einer Untätigkeitsklage wird dieses Argument sicher keine Rolle spielen.

Gruß,

Axel

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