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Arbeitszeugnis

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Arbeitszeugnis

Wollte mal nachhören wie Ihr dieses Zeugnis bewertet: Habe da so meine Zweifel:
Herr B. war in der Zeit vom - bis in unserem Haus beschäftigt. Er nahm zunächst eine Tätigkeit als commis de cuisine auf und wurde aufgrund guter Leistungen am .... zum Demichef de Partie befördert. Seit dem ....... bekleidet er die Position des Chef de Partie.

Das Hotel ist ein Hotel der 5Sterne Kategorie, gelegen am ruhigen Stadtpark und zentrumsnah. 205 luxuriös ausgestattete Zimmer und Suiten, sowie eine exklusive Club Lounge, stehen unserem anspruchsvollen Gästekreis zur Verfügung. Kulinarisch verwöhnen wir unsere Gäste im Restaurant mit klassisch internationaler Küche, in der bar, in den vier Banketträumen bis 120 Personen und einen Cateringservice für bis zu 3000 Personen. Darüber hinaus bieten wir unseren Gä ein hauseigenes Wellness&Fitness Center mit Saunabereich und einen 24 Stunden Room Service.

Herr B. wurde auf den Posten Saucier, Entremetier und Patisserie eingesetzt und war für das Restaurant mit exklusiver Frischküche, für die Bar mit internationalem Bistro-Angebot, als auch für unseren klassischen Roomservice und die Bankett-und Cateringabteilung.

Zu seinen Aufgaben gehörte:
- Zubereiten und Anrichten von qualitativ hochwertigen Speisen
- Einweisung der Auszubildenden auf seinem Posten
- Mitwirken bei der Speisenkartenerstellung.
- Mitwirken bei der Postenbestellung.
- Einhaltung und Umsetzung der Hygienerichtlinien.

Herr B. verfügt über gute Fachkenntnisse in seinem Aufgabengebiet, und wir haben ihn als einen einsatzbereiten, zuverlässigen und verantwortungsbewussten Mitarbeiter kennengelernt. Die Ihm übertragenen Aufgaben erfüllte Herr B. stets zu unserer vollen Zufriedenheit. Nur der Ordnung halber erwähnen wir, daß er jederzeit ehrlich und pünktlich war.

Dank seines freundlichen und zuvorkommenden Wesens, war Herr B. sowohl bei seinen Vorgesetzten und Kollegen, als auch unserem internationalen Gästekreis beliebt. Wir erwähnen gerne, daß Herr B. dem Betrieb bei Notwendigkeit auch über das normale Mass zur Verfügung stand und im April 2005 zum Mitarbeiter des Monats gewählt wurde.

Herr B. verlässt unser Haus auf eigenen Wunsch und wir wünchen ihm für seine weitere berufliche und persönliche Laufbahn alles Gute und viel Erfolg.

Stutzig machen mich die Aussagen: Nur der Ordnung halber erwähnen wir, daß er jederzeit ehrlich und pünktlich war.

Danke schon mal im Voraus

Sabobo


von Sabobo am 28.02.2006 10:30
Status: Frischling (3 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

Trifft nicht Ihr Problem? Wir haben 383 weitere Beiträge zum Thema "Arbeitszeugnis".


>Arbeitszeugnis
Hallo Sabobo.

Schulnote 2.

Der Satz >>Nur der Ordnung halber erwähnen wir, daß er jederzeit ehrlich und pünktlich war.<< ist kein Problem.

Schöne Grüße

RobertRatlos




von RobertRatlos am 28.02.2006 10:35
Status: Philosoph (612 Beiträge)
Userwertung:  5,0  von 5 (von 1 User(n) bewertet)

>Arbeitszeugnis
Ein sehr gutes Zeugnis ist dies nicht, aber dennoch ist es passabel. In der Tat ist der von Ihnen genannte Satz merkwürdig formuliert.

Bitten Sie Ihren Chef, das Zeugnis anzupassen. Es würde reichen, "der Ordnung halber" wegzulassen.



-----------------
"Eigentlich bin ich ganz lieb, manchmal!"


von murgab123 am 28.02.2006 10:37
Status: Unsterblich (3023 Beiträge)
Userwertung:  3,0  von 5 (von 3 User(n) bewertet)

>Arbeitszeugnis
Klingt für mich wie: denkt, er ist jetzt was Besseres und läßt uns hängen.Hat kein Durchhaltevermögen.Sorge sollte dir bereiten, dass es nicht heißt:zur vollsten Zufriedenheit und dass du nur gute Fachkenntnisse haben sollst.Und das du es jedem Recht machen wolltest ohne personality.Sorry.


von Lovely am 28.02.2006 10:44
Status: Stift (36 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

>Arbeitszeugnis
Insgesamt wird eine Durchschnittsleistung bescheinigt!

Der von Dir zitierte Satz gefällt mir nicht. Die Hervorhebung könnte auf Unehrlichkeit und Unpünktlichkeit hindeuten. Gab es insoweit Probleme mit der Geschäftsleitung?


von thosim am 28.02.2006 10:45
Status: Unsterblich (2194 Beiträge)
Userwertung:  2,5  von 5 (von 2 User(n) bewertet)

>Arbeitszeugnis
So sehen eigentlich alle Zeugnisse aus die ich von meinen Kollegen aus dem Betrieb gesehen habe. Einzige Änderungen bei der Beurteillung der Aufgabenerfüllung.
Was das jetzt mit schwacher Pesönlichkeit zu tun haben soll, keine Ahnung.
Nein, es gab eigentlich nie Probleme mit der Geschäftsleitung, habe mich eigentlich gut verstanden.

-- Editiert von Sabobo am 28.02.2006 11:01:22


von Sabobo am 28.02.2006 10:59
Status: Frischling (3 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

>Arbeitszeugnis
Wenn dem so ist, reicht das Zeugnis nicht,

wie vorher bereits gesagt, muss dann

- sehr gute Fachkenntnisse
- zur vollsten Zufriedenheit
- der Satz "der Ordnung halber...." ganz weg

ins Zeugnis, dann ist es ein gutes.

-----------------
"Eigentlich bin ich ganz lieb, manchmal!"


von murgab123 am 28.02.2006 11:07
Status: Unsterblich (3023 Beiträge)
Userwertung:  3,0  von 5 (von 3 User(n) bewertet)

>Arbeitszeugnis
Für mich ist das Zeugnis eine 2-3, ob das angemessen ist, können wir nicht beurteilen. Ansonsten sind die Formulierungen ok.

Lovely, entschuldige aber... welches Zeugnis Du gelesen hast, ist mir nicht klar.

Die Aussage bzgl Ehrlichkeit und Pünktlichkeit würde ist nicht kritisch zu sehen, eher im Gegenteil. Wie soll's denn formuliert werden - wird es weggelassen, kann es negativ ausgelegt werden; wird es einfach so reingeschrieben, kann es ebenfalls negativ gewertet werden. Also ist extra aufgenommen worden, dass es "der Ordnung halber" erwähnt worden ist.

Grüße,



von f-tieger am 28.02.2006 11:25
Status: Praktikant (19 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

>Arbeitszeugnis
die Formulierung mit der Ordnung halber ist sicher unglücklich gewählt, aber nicht unbedingt negativ auszulegen.

Insgesamt würde ich sagen, dass das Zeugnis eine 2-3 ist.


von CForce am 28.02.2006 12:28
Status: Philosoph (670 Beiträge)
Userwertung:  1,0  von 5 (von 1 User(n) bewertet)

>Arbeitszeugnis
Der Satz mit Ehrlichkeit und Pünktlichkeit gehört komplett gestrichen, da es sich um Selbstverständlichkeiten handelt. Werden diese im Zeugnis hervorgehoben, ist dies grundsätzlich negativ zu werten.

Ausnahme: nur für Kassierer (und andere Mitarbeiter, die mit Firmengeldern umgehen) ist Ehrlichkeit zwingend zu erwähnen.


von jb am 28.02.2006 12:52
Status: Legende (236 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

>Arbeitszeugnis
quote:
Das Hotel ist ein Hotel der 5Sterne Kategorie, gelegen am ruhigen Stadtpark und zentrumsnah. 205 luxuriös ausgestattete Zimmer und Suiten, sowie eine exklusive Club Lounge, stehen unserem anspruchsvollen Gästekreis zur Verfügung. Kulinarisch verwöhnen wir unsere Gäste im Restaurant mit klassisch internationaler Küche, in der bar, in den vier Banketträumen bis 120 Personen und einen Cateringservice für bis zu 3000 Personen. Darüber hinaus bieten wir unseren Gä ein hauseigenes Wellness&Fitness Center mit Saunabereich und einen 24 Stunden Room Service.

Was hat denn sowas in nem Zeugnis zu suchen? Das klingt wie ein Ausschnitt aus einem Werbeprospekt. Es ist ja nichts dagegen zu sagen, dass erwähnt wird, dass es sich um ein 5*-Hotel handelt, aber im Grunde dürfte auch das der Konkurrenz nicht unbekannt sein und in einem Zeugnis überflüssig.

quote:
Herr B. verfügt über gute Fachkenntnisse in seinem Aufgabengebiet..

...die er immer/meistens/selten/oft erfolgreich angewendet/ständig weiter ausgebaut hat. Oder was?

Und das mit dem 'Nur der Ordnung halber erwähnen wir..' bzw 'Wir erwähnen gern...' <- Was soll denn das? Entweder es war so, dann braucht man nicht so zu tun, als wenn man dem AN einen Gefallen tut das zu erwähnen oder es war nicht so, dann 'erwähnt' man das auch nicht.

MfG


von venotis am 28.02.2006 13:28
Status: Tao (9688 Beiträge)
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