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Anwaltlich AGB erstellen / Was kostet das?

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Anwaltlich AGB erstellen / Was kostet das?

Hallo,

mir ist sicher klar, dass man dies nicht pauschalisieren kann, aber bevor ich mich mit dem gedanken weiter auseinander setze, würde ich gern einmal wissen, wie teuer es im Allgemeinen, über den Daumen gepielt, ist, sich AGB von einem Rechtsanwalt erstellen zu lassen.

Ganz normale AGB, ohne Besonderheiten...

Reden wir hier von 10 Euro, von 50 Euro, von 100 oder von 500 Euro?

Der allgemeine Rahmen würde mich mal interessieren, da ich von RA-Kosten keinen blassen Schimmer habe.


von Dennis am 30.10.2006 12:09
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Auf frag-einen-anwalt.de erhalten Sie eine Antwort in der Regel innerhalb von 2 Stunden. Sie bestimmen den Preis. Durchschnittlich 45 Euro.
>Anwaltlich AGB erstellen / Was kostet das?
Warum unbedingt von einem RA?!

Es gibt genügend Mustervorlagen für AGB im Internet...

Google: muster agb

Wieviel es von einem RA kostet kann ich nicht sagen, aber wenn es 120 Euro kosten würde, wären mir das genau 120 Euro zu viel



von franzjo89 am 30.10.2006 12:56
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>Anwaltlich AGB erstellen / Was kostet das?
Ja, das ist schon richtig.
Aber Dank sich die Hände reibender Abmahnanwälte, würde ich die gern wasserfest haben.

Wenn mir jetzt hier jemand sagt, dass frei downloadbare Muster wirklich den gesetzlichen Vorschriften entsprechen, dann werde ich sicher darüber nachdenken.

Die meiste Angst habe ich bloss vor irgendwelchen Abmahnungen, die bloss aufgrund eines blöden Formfehler auf mich zukommen könnten.


von Dennis am 30.10.2006 13:02
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>Anwaltlich AGB erstellen / Was kostet das?
Die meisten Anwälte werden dir bestätigen, daß es sowas wie abmahnsichere AGB nicht gibt. Selbst das Muster des Justizministeriums für die Widerrufsbelehrung war, wie die jüngste Vergangenheit gezeigt hat, fehlerhaft und hat tausende von Abmahnungen nach sich gezogen. Wenn selbst das Justizministerium das nicht hinkriegt, was willst du dann von einem Anwalt erwarten?


von normi am 30.10.2006 13:10
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>Anwaltlich AGB erstellen / Was kostet das?
Das heisst dann für mich also, dass ich in jedem Fall irgendwann eine Abmahnung erwarten darf?

Ich meine, wie will man dann überhaupt noch irgendetwas verkaufen?

Das kann doch nicht richtig und rechtens sein...


von Dennis am 30.10.2006 13:47
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Verkäufer reagiert überhaupt nicht
Die andere Möglichkeit wäre eigene AGB wegzulassen. Dann gelten halt die ganz normalen gesetzlichen Vorgaben und dich kann keiner abmahnen.....


von sven_d am 30.10.2006 15:04
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>Anwaltlich AGB erstellen / Was kostet das?
Na ja, zumindest um das Impressum und die Widerrufsbelehrung kommmt er ja nicht herum.

Und bereits da war das Muster des Justizministeriums fehlerhaft.

Und dann darf man sich mit solchen Fragen herumschlagen, ob man *einen Monat* schreiben darf, aber *1 Monat* nicht.

siehe hier:

http://www.123recht.net/forum_topic.asp?topic_id=73378



von normi am 30.10.2006 15:11
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>Anwaltlich AGB erstellen / Was kostet das?
*Das heisst dann für mich also, dass ich in jedem Fall irgendwann eine Abmahnung erwarten darf?*

Die erhält man ggf. früher oder später auch, wenn man alles richtig macht ... da kann ich dir ein Lied von singen



von franzjo89 am 30.10.2006 15:12
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>Anwaltlich AGB erstellen / Was kostet das?
wenn man AGB von einem Anwalt erstellen lässte, kommt man wohl kaum mit weniger als 200 EUR weg - und das sind dann unkomplizierte Standard-AGB. wenn die AGB umfangreich oder kompliziert werden, wird es auch schnell teurer.

Der Gang zum Anwalt hat einen entscheidenden Vorteil: Baut der Anwalt Mist und es gibt später eine Abmahnung, haftet der Anwalt für den Beratungsfehler! Man kann sich dann also zurücklehnen und die Haftung dem Anwalt überlassen.

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von RAKH am 10.11.2006 18:55
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>Anwaltlich AGB erstellen / Was kostet das?
@RAKH

Ja, ist zwar richtig, ABER ich vermute der Anwalt haftet nur dann, wenn dieser Beratungsfehler zur Zeit der AGB-Erstellung etwas Verbotenes, Wettbewerbswidrigkeiten etc. erhält. Wurde beispielsweise ein neues Gesetz verabschiedet oder ein Gerichtsurteil würde etwas verbieten (aktuell: Widerrufsrecht bei ebay), so denke ich nicht, dass der Anwalt dafür haften muss, da es diese (Gerichtsurteile usw.) zur Zeit der AGB-Erstellung nicht gab.

Oder muss der Anwalt trotzdem haften? Wenn das so ist, dann zahle ich lieber *einmalig* für den Anwalt und im Falle der Abmahnungen bitte ich meinen Anwalt zur Kasse. :-)

Daher sollte man sich überlegen, ob man überhaupt eine AGB erstellen sollte, für Großfirmen natürlich sinnvoll.

Ich selbst verkaufe sehr viel bei ebay, aber ohne AGB.

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland und fertig! ;-)




von keinname123 am 10.11.2006 20:27
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>Anwaltlich AGB erstellen / Was kostet das?
--- editiert vom Admin


von guest123-684 am 10.11.2006 20:42
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