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Anschläge von Mumbai: Verdächtige in Pakistan vor Gericht

AFP VOM 25.7.2009 | Nachrichten - Nachrichten | 908 Aufrufe
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Verhandlung auf Ende August vertagt

In Pakistan sind im Zusammenhang mit den Anschlägen im indischen Mumbai fünf Verdächtige vor Gericht gestellt worden. Wie einer der Verteidiger mitteilte, kam das Sondertribunal hinter verschlossenen Türen in einem Hochsicherheitsgefängnis in Rawalpindi nahe der pakistanischen Hauptstadt Islamabad zusammen. Nach einer gut einstündigen Anhörung habe der Richter Baqar Ali Rana die Verhandlung auf den 29. August vertagt. Unter den fünf Verdächtigen sind zwei mutmaßliche Anführer der verbotenen pakistanischen Islamisten-Organisation Lashkar-e-Taiba (LeT), Zarar Shah und Zakiur Rehman Lakhvi.

Indien macht die LeT für die verheerenden Angriffe im früheren Bombay im November vergangenen Jahres verantwortlich, bei denen eine Gruppe von Attentätern zwei Luxushotels und andere Ziele in der indischen Wirtschaftsmetropole attackiert hatte. Dabei starben 174 Menschen, unter ihnen zehn der mutmaßlichen Attentäter. Dem wohl einzigen überlebenden Attentäter der Anschläge wird in Indien der Prozess gemacht. Der auch als Kasab bekannte Angeklagte Mohammed Ajmal Amir Iman hatte Anfang der Woche überraschend ein Geständnis abgelegt und für sich die Todesstrafe gefordert.

25. Juli 2009 - 12.45 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2009


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