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Schönen guten Abend,
in letzter Zeit bin ich immer wieder auf der Suche nach einem Nebenjob - wer ist das heutzutage nicht schon gewesen...
Ich habe mich gefragt: a) was macht mir Spaß und b) was lässt sich mit meinem normalen Bürojob vereinbaren.
Da ich gerne Homepages baue, könnte ich dies ja auch nebenberuflich machen, bzw. endlich mal Geld dafür verlangen (habe ich jetzt immer als Freundschaftsdienst gemacht).
Ich habe natürlich keine Ahnung, wie meine "Geschäftsidee" angenommen wird und ob ich überhaupt jemals einen Auftrag bekommen werde.
Als erstes wollte ich mir selber eine homepage basteln um meine Idee zu präsentieren.
Allerdings will ich natürlich keinen Ärger bekommen und alles rechtlich absichern.
Muss ich da nun vorher schon - ohne zu wissen, ob ich Aufträge bekomme - mich beim Finanzamt melden und mir eine extra Steuernummer holen?

Ich bedanke mich schon mal ganz herzlich für Antworten!

Gruß,
Katrin



von Katrin28 am 29.06.2009 21:44
Status: Praktikant (17 Beiträge)
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Lustig, ich mache gerade was ähnliches. Habe aber 5 Wochen 'Vorsprung' ;-)

1. Arbeitgeber informieren und schriftliche Erlaubnis zur Nebentätigkeit geben lassen.
2. Beim Gewerbeamt anmelden (kostet zwischen 20-40 EUR).
3. Das Finanzamt wird vom Gewerbeamt benachrichtigt und sendet einen Fragebogen. Diesen aufüllen und zurücksenden.
4. Ust.-IdNr. beantragen: Finanzamt - Bundesamt für Finanzen, Fachbereich ZU 13, Industrie-Str. 6, 66740 Saarlouis, Tel.: 06831-456-0, Fax: 06831-456-120
5. den Ratgeber 'Rechtliche Rahmenbedingungen des E-Commerce' für einen ersten Überblick dowloaden und lesen
6. für einen erweiterten überblick gibt es noch das 'Skriptum Internetrecht' von Prof. Dr. Thomas Hoeren, Leiter des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht der Universität Münster
7. Als 'Startkapital' sollten 2000 EUR zur Verfügung stehen (idealerweise auf Sparbuch, Kredit geht aber auch)


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"Die Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung dar !"


-- Editiert am 30.06.2009 03:01


von Harry_van_Sell am 30.06.2009 02:54
Status: Unsterblich (4792 Beiträge)
Userwertung:  3,3  (von 198 User(n) bewertet)
 
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Es reicht wenn du die erfolderlichen Anmeldung zwischen Auftragsannahme und der Stellung der Rechnung machst. Der Aufwand ist gering.

Wer Dienstleistungen anbietet muss dafür auch haften wenn er Schrott anbietet, Fehler macht oder Rechte Dritter verletzt. Also genau überlegen ob man sich das für ein paar 10er antun will.

K.

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"Da kostenloses Rechtsberatung verboten ist, muss mein Rat mit dummen unproduktiven Sprüchen erkauft "



von mustermann2000 am 30.06.2009 11:27
Status: Tao (5489 Beiträge)
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Hallo, gebe K. recht und wenn es soweit ist, dann reicht eine normale Umst-St.-Nummer. Die ID braucht man nicht zwingend ausser du verkaufst ins Ausland.

Als Webdesigner ist ein Startkapital nicht dringend notwendig, da man kein Material braucht ausser einen Computer und die Software, welche anscheinend schon vorhanden ist.

hamstergirl9


von hamstergirl9 am 30.06.2009 14:49
Status: Junior (76 Beiträge)
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Man sollte sich durch Verträge absichern. Diese sollten rechtssicher formuliert sein um nicht in der einen oder anderen Falle zu landen.
Es gibt im Internet preiswerte Universal-Vorlagen, diese kann man dann an seine Bedüfnisse anpassen. Anschliesden sollte man diese durch einen Anwalt prüfen lassen. Eine laienhafte Formulierung kann schnell zum Bumerang werden, ein Anwalt findet diese. Falls nicht könnte man ihn haftbar machen.
Das kostet schon mal etwas, ist aber sehr gut angelegt.


quote:
Wer Dienstleistungen anbietet muss dafür auch haften ... Rechte Dritter verletzt.

Dafür gibt es Versicherungen, diese sind aber nicht gerade billig.


Und man sollte nicht vergessen das man bei einem Auftrag häufig in Vorleistung gehen muss. Lizenzkosten für Software, Nutzungsrechten an Bildern, Programmmodulen etc.


Zu guter letzt die 'Freunde' vom Finanzamt. Je nach Sachbearbeiter könnte es zur Festlegung von Vorrauszahlungen für die künftige Steuerschuld kommen.


Es sollte also etwas Geld vorhanden sein bzw. kurzfristig beschaffbar sein. Einfach damit man nicht aufläuft. Nichts ist peinlicher als mitten im Auftrag zum Auftraggeber zu gehen und sagen zu müssen Ich brauche einen Vorschuss .



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"Die Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung dar !"


von Harry_van_Sell am 30.06.2009 18:43
Status: Unsterblich (4792 Beiträge)
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