Anfechtung eines Arbeitsvertrages durch den Arbeitgeber

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Wie lange kann angefochten werden ?

Das Anfechtungsrecht des Arbeitgebers besteht nicht für unbegrenzte Zeit. Ebenso wie bei einer außerordentlichen Kündigung muss sich der Arbeitgeber bei einer Anfechtung an einer zeitlichen Schranke orientieren.

In den Fällen der arglistigen Täuschung oder der widerrechtlichen Drohung beträgt die Anfechtungsfrist ein Jahr und beginnt ab dem Zeitpunkt der Drohung oder Täuschung.

Liegt hingegen ein Erklärungs-, Inhalts- oder Eigenschaftsirrtum vor, so beträgt die Anfechtungsfrist lediglich zwei Wochen. Diese beginnt allerdings erst ab dem Zeitpunkt, an dem der Arbeitgeber von dem Anfechtungsgrund Kenntnis erlangt hat. Das wäre z.B. der Tag, an dem der Arbeitgeber von der Schwangerschaft der eingestellten Tänzerin erfahren hat.

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Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Anfechtung eines Arbeitsvertrages durch den Arbeitgeber
Seite  2:  Unterschied zwischen Kündigung und Anfechtung
Seite  3:  Voraussetzungen der Anfechtung
Seite  4:  Wie lange kann angefochten werden ?
Seite  5:  Beispiel: Es besteht ein Kündigungsschutz, es kann aber angefochten werden
Seite  6:  Beispiel: Es besteht ein Kündigungsschutz, und es kann auch nicht angefochten werden
Seite  7:  Häufige Fragen und Situationen, die zur Anfechtung berechtigen können
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