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Amokläufer von Fort Hood kommt vor Militärgericht

AFP VOM 6.7.2011 | Nachrichten - Allgemein | 664 Aufrufe
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Amokläufer, Fort Hood, Terror

Ex-Militärpsychiater muss mit Todesstrafe rechnen

Der mutmaßliche Amokläufer von Fort Hood wird vor ein Militärgericht gestellt und muss im Falle einer Verurteilung mit der Todesstrafe rechnen. Das teilte der Kommandeur des texanischen Stützpunktes, Generalleutnant Donald Campbell, mit. Er habe entschieden, den früheren Militärpsychiater Nidal Hasan vor ein Militärgericht zu stellen, nachdem er alle Unterlagen der Verteidigung und die Empfehlungen eines Militärermittlers geprüft habe. Als nächster Schritt wird ein Richter für das Verfahren ernannt und ein Prozesstermin festgelegt.

Dem mutmaßlichen Attentäter wird Mord in 13 Fällen und versuchter Mord in 32 Fällen zur Last gelegt. Bei dem Amoklauf am 5. November 2009 waren zwölf Soldaten und ein Zivilist ums Leben gekommen und 32 weitere Menschen verletzt worden. Der palästinensischstämmige Hasan wurde von der Polizei angeschossen und ist seitdem vom Hals abwärts gelähmt. Im Januar bescheinigten ihm mehrere Gutachter, zurechnungsfähig zu sein und an einer Verhandlung teilnehmen zu können. Bereits kurz nach der Tat wurde bekannt, dass er mit dem von den USA gesuchten radikalen Prediger Anwar el Aulaqi in Kontakt stand.

06.07.2011 - 22:31 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2011



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