Ein afghanischer Einwanderer in den USA hat vor Gericht einen geplanten Terroranschlag in New York und Verbindungen zum Terrornetzwerk El Kaida zugegeben. Vor einem Gericht in New York bekannte sich der Angeklagte in drei Anklagepunkten schuldig: der Verschwörung zum Einsatz von Massenvernichtungswaffen, der Verschwörung zum Mord und der Unterstützung der El Kaida.
Unter anderem habe er einen Bombenanschlag auf die New Yorker U-Bahn geplant, sagte der Mann vor dem Bundesgericht aus. Er habe sich dabei "selbst opfern" wollen, "um Aufmerksamkeit für das Vorgehen der USA in Afghanistan zu gewinnen", sagte er.
Für die ersten beiden Klagepunkte droht dem Mann jeweils lebenslange Haft, für den dritten Punkt 15 Jahre Haft. Möglicherweise haben seine Anwälte mit der Anklage im Gegenzug für das Geständnis und seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Ermittlern eine mildere Strafe vereinbart. Solche Vereinbarungen sind im US-Prozessrecht möglich.
Der Mnn war im vergangenen September in Denver festgenommen worden, wo er als Busfahrer arbeitete. Der Anklage zufolge soll er versucht haben, große Mengen Chemikalien für den Bau von Bomben zu erwerben. Er sei in New York gewesen, um die Anschläge vorzubereiten; den Plan habe er abgebrochen, weil er vermutete, dass ihm Ermittler auf der Spur waren.
22. Februar 2010 - 22.02 Uhr
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