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Adoption des Kindes durch neuen Lebenspartner

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Adoption des Kindes durch neuen Lebenspartner

Hallo,

ich habe keine Ahnung wie oft ein Artikel in der Art hier schon eingestellt worden ist.

Ich schreibe, um mich zu informieren und hoffe auf Antworten.

Meine Tochter ist jetzt 5 Jahre alt. Von meinen Exmann bin ich seit 3 Jahren getrennt und habe nun endlich das alleinige Sorgerecht herhalten.

Die Frage warum es so lange gedauert hat?

Mein Exmann war unauffindbar, er ist umgezogen, hat sich nicht umgemeldet.

Fakt ist, er hat nur kurze Zeit nach der Trennung Kontakt zu seinem Kind gehabt. Hat den Kontakt abgebrochen, sich nie mehr gemeldet.

Zur Scheidung oder zum Sorgerechtstermin oder ähnliches ist er nicht erschienen, zeigte keinerlei Reaktionen.

Unterhalt fürs Kind zahlt er nicht.

Jetzt habe ich seit 2 Jahren einen Lebensgefährten, er hat die Vaterrolle bestens übernommen.

Sicherlich ziehen wir in Erwägung auch eines Tages zu heiraten, er möchte dann auch gerne "unsere" Tochter adoptieren.

Fürs Kind würden sich nur Vorteile ergeben.

Vom leiblichen Vater hat sie nichts zu erwarten, er ist verschuldet und wie nie irgentwas besitzen oder geschweige je etwas außer Schulden vererben.

Es ist nicht akut, will mich lediglich erkundigen, in wiefern überhaupt eine Adoptin möglich wäre und wie soetwas abläuft.

Muß der leibliche Vater zustimmen, ist es auch ohne eine Zustimmung des Erzeugers möglich?

Ich würde mich über Antworten von Euch sehr freuen.

LG


von tatuetatalerin am 19.02.2006 15:31
Status: Praktikant (18 Beiträge)
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>Adoption des Kindes durch neuen Lebenspartner
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von guest123-413 am 19.02.2006 16:01
Status: Senior (197 Beiträge)
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Painkiller
Sicherlich kann dies Antwort nur von einem Mann kommen*LOL

Meine Definition von Vater:

Er kümmert sich um sein Kind, ist für sein Kind da. Ist Vorbild. Nimmt seine Vaterrolle war.

Da mein Exmann dies alles nicht macht ist er in meinen Augen "nur der Erzeuger".

Ich habe von diesem Forum hier ernstgemeinte Antworten erwartet und nicht so einen "Schrott", den du von dir gibst.

Sicherlich habe ich Bio in der Schule gehabt und in meiner ersten Ausbildung zur Krankenschwester sollte wohl das ein oder andere auch hängen geblieben sein.

Ich definiere keineswegs die Vaterolle übers Geld.

Aber es ist sicherlich doch Interessant fürs Erbrecht.

Ich habe mich vom leiblichen Vater meines Kindes getrennt, weil er spielsüchtig war oder ist. Er kein Vorbild war.

Er durch seine Spielsucht mich und meine Tochter in den finanziellen Ruin getrieben hat.

Ich dachte es ist vielleicht interessant das er nicht zahlt.

Er zahlt nicht, aber vielleicht sollte meine Tochter später mal für ihn aufkommen?


von tatuetatalerin am 19.02.2006 17:05
Status: Praktikant (18 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

>Adoption des Kindes durch neuen Lebenspartner
Hallo,

also wie schon geschrieben wurde brauchst du die Einwilligung vom Vater, die muß er bei einen Notar beglaubigen lassen. Also das mit der Erbsache ist schon ein Punkt es wird bei solch einer Stiefkindadoption schon überprüft, denn das Kind sollte nach so einer Stiefkindadoption nicht schlechter gestellt sein, alleine im Interesse des Kindes von demher ist das schon ein Punkt der wichtig ist. Weiter ist wichtig das der Stiefvater zum Kind eine Vaterkindbeziehung aufgebaut hat, das das Kind es auch möchte und es zum Wohle des Kindes ist. Wir haben nachdem der Vater die Einwilligung beglaubigen lassen hat, einen Termin beim Notar gehabt und der hat dann mit uns den Antrag auf Stiefkindadoption fertig gemacht und ans Gericht geschickt. Danach hatten wir einmal einen Termin beim Jugendamt zum Gespräch ohne Kind und dann war das Jugendamt einmal bei uns und da wurde auch das Kind befragt, wir mußten von uns allen einen Lebensbericht schreiben und zum Schluß hatte mein Mann und mein Sohn nochmal eine Vorladung beim Richter selbst und der machte dann den Beschluß fertig. Es war ein sehr lange Weg und es wurde genauestens überprüft ob die Stiefkindadoption zum Wohle des Kindes ist.


von Cindymaus am 19.02.2006 17:25
Status: Philosoph (528 Beiträge)
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>Adoption des Kindes durch neuen Lebenspartner
--- editiert vom Admin


von guest123-413 am 19.02.2006 17:40
Status: Senior (197 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

Painkiller
Mit dir wird es mir echt zu dumm und auf deine Antworten möchte ich gerne Verzichten.

Kretik höre ich gerne, allerdings nur wenn sie angebracht ist.

Der Erzeuger interssiert sich nicht fürs Kind und genausowenig umgekehrt.

Natürlich "beschimpfe" ich ihn nicht in der Gegenwart meiner fünfjährigen Tochter oder der gleichen.

Wenn Sie sich später gerne selbst ein Bild von ihrem Erzeuger machen will, dann gerne.

Sie kann dann selber Kontakt zu ihrem Erzeuger aufnehmen, bin ihr gerne dabei behilflich.

Die Vaterrolle hat allerdings jemand anderes übernommen, auch im Sinne des Kindes.

Sicher werde ich mit meiner Tochter über eine Adoption sprechen.

Nur im moment ist es nicht akut und ich will mich nur informieren.



von tatuetatalerin am 19.02.2006 18:01
Status: Praktikant (18 Beiträge)
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An Cindymaus
Danke für deinen Beitrag, damit kann ich auf jeden Fall etwas anfangen.

Denke nicht das der leibliche Vater zustimmen wird.

Haber ja vor kurzem das alleinge Sorgerecht bekommen.

Er hat sich ja nie gemeldet.

Doch ich konnte ihn Wochen vor dem Sorgerechtstermin telefonisch erreichen.

In dem Telefongespräch hat er geäußert, das er alles tun würde, damit ich das alleinge Sorgerecht nicht bekommen würde.

Fakt ist, er war nicht zum Sorgerechtstermin erschienen, hat auf Anfragen vom Jugendamt nicht geantwortet. Nichts.

In dem Telefongespräch, sprach ich auch eine Adoption an, darauf antwortete er, das er nicht zustimmen würde.

Ist es nicht doch möglich ohne Zustimmung des leiblichen Vaters eine Adoption durchzubekommen?




von tatuetatalerin am 19.02.2006 18:08
Status: Praktikant (18 Beiträge)
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>Adoption des Kindes durch neuen Lebenspartner
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von guest123-413 am 19.02.2006 18:38
Status: Senior (197 Beiträge)
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>Adoption des Kindes durch neuen Lebenspartner
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von guest123-1660 am 19.02.2006 20:03
Status: Unsterblich (3850 Beiträge)
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>Adoption des Kindes durch neuen Lebenspartner
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von guest123-413 am 19.02.2006 20:10
Status: Senior (197 Beiträge)
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An Chavah
Danke für deine Antwort.

Sicher kann man auch ohne Adoption Vater sein.

Wie gesagt es ist nicht akut, will mich lediglich informieren.

Das bedeutet ja nicht gleich das es auch in Frage kommt.

Wie läuft so ein Gerichtsentscheid ohne des Zustimmung des leiblichen Vaters ab?



von tatuetatalerin am 19.02.2006 20:12
Status: Praktikant (18 Beiträge)
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