Das Original seit 2000:
Erste Hilfe in Rechtsfragen.
340723
zufriedene Nutzer
Sie sind hier:  www.123recht.net » Ratgeber » Urheberrecht - Abmahnung » 

Abmahnungen der Musikindustrie wegen illegaler Musikdownloads

Von Rechtsanwalt Jorma Hein
31.10.2007 | Ratgeber - Urheberrecht | 5285 Aufrufe
Mehr zum Thema:

Download, Musik, MP3, INternet

Der unerlaubte Download urheberrechtlich geschützter Musikdateien aus dem Internet über Tauschbörsen wie „Bearshare“, „Limewire“ oder „Morpheus“ ist gerade bei jungen Internetnutzern weit verbreitet. Unrechtsbewusstsein ist in vielen Fällen gar nicht erst vorhanden.

Die illegale Verbreitung von Musikdateien über solche Tauschbörsen kann jedoch unangenehme Folgen nach sich ziehen:

SEIT 2009 BEI 123RECHT.NET
Rechtsanwalt
Jorma Hein
Marburg an der Lahn
101 Bewertungen
Markenrecht, Medienrecht, Wettbewerbsrecht, Urheberrecht, Internet und Computerrecht
 Pers. Direktanfrage 

Das Bereithalten von Musikdateien auf dem eigenen PC (z.B. im MP3-Format) mit dem Zweck, die Aufnahme Dritten über eine Musiktauschbörse zum Herunterladen zur Verfügung zu stellen, verstößt ohne Einwilligung der Rechteinhaber gegen deren Recht, das Musikstück öffentlich zugänglich zu machen und zu verbreiten (§§ 78 Nr. 1, 85, 19a UrhG).

Nach § 97 UrhG kann der Rechteinhaber einen Anspruch auf Unterlassung und Schadensersatz gegen den verbreitenden Internetnutzer geltend machen. Bei Streitwerten von bis zu EUR 10.000,00 pro Musikdatei kommen dabei schnell mehrere Millionen Euro Streitwert zusammen. Die Anwaltskosten sowie der zu zahlende Schadensersatz erreichen somit schnell mehrere tausend Euro und können existenzbedrohend sein.

Eine Anwaltskanzlei aus Hamburg wurde bereits in vielen hundert Fällen von den führenden Musikfirmen beauftragt, diese Urheberrechtsverstöße zu verfolgen und strafbewehrte Unterlassungserklärungen von den Nutzern der Tauschbörsen einzufordern, ggf. weitere gerichtliche Schritte einzuleiten. Dabei wird durch Testdownloads einer beauftragten Firma die IP-Adresse des Nutzers ermittelt und an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet. Diese können dann die Personalien des Nutzers feststellen.

Man kann aus anwaltlicher Sicht nur ausdrücklich dazu raten, sich in einer Auseinandersetzung mit der Musikindustrie anwaltlich beraten zu lassen. Eine Fehlentscheidung - z.B. reine Untätigkeit, aber auch die vorschnelle und ungeprüfte Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung - kann schnell den Ruin des Abgemahnten bedeuten. Ein auf Urheber-, Marken- oder Wettbewerbsrecht spezialisierter Rechtsanwalt kann helfen, die eigene Rechtsposition zu verbessern, überhöht geforderte Kosten zu senken und eine endgültige Regelung in der Angelegenheit zu erreichen.


Jorma Hein, Rechtsanwalt
Gisselberger Str. 31
35037 Marburg

Tel: 06421 - 309788-11
Fax: 06421 - 309788-31
Email: hein@haftungsrecht.com
Web: www.haftungsrecht.com

Wollen Sie mehr wissen? Lassen Sie sich jetzt von diesem Anwalt schriftlich beraten.
123recht.net ist Rechtspartner von:

340723
registrierte
Nutzer

durchschnittl. Bewertung

97907
beantwortete Fragen
14
Anwälte jetzt
online
Quickie!
Ihre Meinung zählt.
Eine 50-Stunden-Woche ist bei Niedriglöhnern wie in den Chefetagen keine Seltenheit. Kennt Ihr das? Wie viele Stunden arbeitet Ihr ca. pro Woche?