>Abmahnung von Schutt, Waetke - Unterlassungerklärung, P2P
Mal ganz andere Fragen...
Bei vielen ist es ja so, dass es schon sehr lange zurück liegt, dass sie geloggt wurden.
So wie ich es verstanden habe, muss schwutte&co ja (meistens) den Provider zuvor veranlassen, dass er aufgrund eines Verdachts des Urheberrechtsverstoßes den Traffic des jeweiligen Nutzers loggt (oder sind es wirklich nur die IP-Adressen???).
Was passiert denn danach mit den Logfiles, also nachdem die Daten an den Auftraggeber weitergeleitet wurden, wie lange danach dürfen diese gespeichert werden?
Vor allem, wie lange darf der Provider loggen, nachdem er dazu beauftragt wurde?
Mein Gedanke ist der:
Wie soll sich jemand gegen diesen Vorwurf wehren können, wenn dies nicht mehr vom Provider bestätigt werden kann?
Einen Verdächtigen anhand einer IP-Adresse ausfindig zu machen ist die eine Seite, aber diesen dann noch in Bezug einer urheberrechtlich geschützten Datei zu bringen..., nach all der vergangenen Zeit??? Dazu müsste man natürlich wissen, wie der Kommunikationsweg zwischen Auftraggeber und Provider funktioniert.
Außerdem stelle ich mir die Frage, ob das Programm (bzw. die davon erzeugten Screenshots), das benutzt wird wirklich als Beweismittel dienen kann. Die Firma logidepp ist offensichtlich in der Schweiz ansässig, sollten (Prüf-/TÜV-)Gutachten von diesem Programm erstellt worden sein, dann stellt sich die Frage in welchem Land und ob diese ggf. überhaupt in Deutschland zugelassen sind und ob die Firma sich mit der Nutzung des Programms nicht selbst strafbar macht.
Abgesehen von diesen Fragen, würde ich gerne mal wissen, ob es sich nicht um Verleumdung (üble Nachrede) handelt, wenn jemand behauptet "Sie boten im Internet als Teilnehmer eines ... urheberrechtlich geschützte ... an.".
@Mareike
Ohne Sie persönlich angreifen oder Ihre Kompetenz in Frage stellen zu wollen:
Ich finde es teilweise viel schwieriger Ihre Beiträge zu lesen, als die manch anderer hier im Forum. Das liegt zum einen an der Tatsache, dass Sie sich offensichtlich mit dem deutschen Recht sehr gut auskennen, dieses aber teilweise genauso wiedergeben wie viele Juristen, die diese Beamten- bzw. Rechtssprache gelernt haben oder wie sie in den Gesetzesbüchern steht. Zum anderen finde ich persönlich, dass sie teilweise auch gute Beiträge leisten, denen ich mich gerne anschließe, aber auch weniger gute. Diese, meist Antworten verfehlen entweder total die Fragen oder sind so hochgestochen geschrieben, dass sie ein Laie kaum verstehen kann, ohne erneut nachzuhaken.
Wie es meist in Foren so ist, werden Fragen wiederholt und Fragen gestellt, die aus mancher Sichtweise her "schwachsinnig" oder unlogisch erscheinen mögen (evtl. auch meine). Meiner Meinung nach bedeutet es aber Schwäche, wenn man als (sich selbst erachtend) so intelligente und kompetente Persönlichkeit manch solcher Beiträge von sich gibt. Dies ist hier offensichtlich ein "Laienforum", wie es der Betreiber auch bezeichnet und kein Jura-Wettkampf (auch kein Rechtschreib- oder Grammatik-Wettkampf). Und offensichtlich können auch Sie selbstverständlich nicht alles wissen. Konstruktive Kritik ist immer gut und hilfreiches Wissen ebenfalls, Verhöhnung und Überordnung hilft dagegen keinem.
-----------------
"Was hinter uns liegt und was vor uns liegt, sind Winzigkeiten im Vergleich zu dem, was in uns liegt."
-- Editiert von benchclone am 08.08.2007 01:06:32
-- Editiert von benchclone am 08.08.2007 01:08:20
von benchclone am 08.08.2007 00:59
Status: Frischling (2 Beiträge)
Userwertung:
0,0
(von 0 User(n) bewertet)
› Diesen User ignorieren
› Diesen User bewerten
› Beitrag melden