>Abmahnung ohne Arbeitsschutzbelehrung
Hallo,
diese "Abmahnung" sind das Papier nicht wert, wo sie draufstehen.
Kann aber durchaus schlecht informierte Kleinunternehmer dazu verleiten eine fragwürdige und vor dem Arbeitsgericht wahrscheinlich angreifbare
Kündigung auszustellen.
So weit muss es aber nicht kommen.
Jetzt gilt es Hilfe zu holen. Handwerkskammer ist schon einmal guter Ansprechpartner. Würde da nochmal Druck machen und um Beistand bitten, weil "der Chef ausdrücklich Sicherheitsmaßnahmen beim Umgang mit gefährlichen Stoffen verbietet"
Jeder gewissenhafte LKW-Fahrer hat Dieselhandschuhe dabei.
Wobei Handschuh wohl auch nicht gleich Handschuh ist.
Lies mal hier die Webseite:
Ganz unten ist eine Hotline angegeben.
http://www.mmbg.de/PRESSE/SA05_01/aktuell_02.htmlDie dürften dann wenigstens Ansprechpartner nennen können.
Auch bei gerade erwachsenen Azubis dürfen die Eltern sich schon einmal einmischen und ein Gespräch mit dem Chef suchen.
Hier ist ein Laienforum. Wenn Du wirklich qualifizierten Rat haben willst, dann frage einen Fachanwalt für Arbeitsrecht. Entweder bei Dir in der Stadt, evt. reicht für eine erste Auskunft auch ein Telefonat mit einer kostenpflichtigen Hotline.
Normalerweise können Arbeitnehmer Arbeitsanweisungen die die Gesundheit gefährden folgendlos ignorieren. Genaueres kann da aber nur ein Profi sagen.
Evt. haben die Eltern ja eine Rechtsschutzversicherung. Die springt meistens auch ein,wenn die Sprösslinge noch im Haus wohnen.
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