Abmahnung durch Sasse & Partner für Splendid Film GmbH – „Outpost 3- Operation Spetsnaz"

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Urheberrecht - Abmahnung Rubrik, Abmahnung, Filesharing, Sasse&Partner, Outpost3

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Derzeit mahnt die Kanzlei Sasse & Partner im Namen der Splendid Film GmbH Anschlussinhaber wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen an dem Film „Outpost 3 – Operation Spetsnaz" ab.

Den Betroffenen wird vorgeworfen, den Horror-/Actionfilm „Outpost 3 – Operation Spetsnaz“ von Kieran Parker auf einem peer-to-peer Netzwerk anderen Nutzern selbiges illegal zur Verfügung gestellt und somit öffentlich zugänglich gemacht haben. Viele Abgemahnte können sich diesen Vorwurf nicht erklären. Insbesondere ist aber bei p2p-Netzwerken wie BitToerrent oder eMule zu beachten, dass durch das Herunterladen einer Datei automatisch anderen Usern der Zugriff auf die Inhalte von dem eigenen Rechner erlaubt wird.

Aufgrund einer so verursachten Urheberrechtsverletzungen fordert die Kanzlei Sasse & Partner im Namen ihrer Mandantschaft die unverzügliche und dauerhafte Löschung der abgemahnten Dateien, die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung und die Zahlung eines pauschalen Abgeltungsbetrags in Höhe von 800,00 Euro. Dieser sehr Betrag setzt sich aus den Rechtsanwaltsgebühren und Schadensersatzkosten zusammen.

Falls auch Sie eine Abmahnung der Kanzlei Sasse & Partner erreicht hat, sollten Sie keine Panik bekommen, sondern die folgenden Handlungsempfehlungen berücksichtigen:

Johannes von Rüden
seit 2009 bei
123recht.net
Rechtsanwalt
Leipziger Platz 9
10117 Berlin
Tel: 03096535853
Web: www.wvr-law.de
E-Mail:
Wettbewerbsrecht, Urheberrecht, Inkasso, Markenrecht, Patentrecht
Preis: 100 €
Antwortet: ∅ 23 Std. Stunden
  1. Unterlassungserklärung NICHT unterschreiben!
  2. NICHT voreilig die 800 Euro zahlen!
  3. Keinen Kontakt mit Sasse & Partner aufnehmen!
  4. Rechtsanwalt kontaktieren!
  5. Frist beachten!

Insbesondere sollten Sie also keine vorschnellen Handlungen vornehmen, da Sie sich so Verteidigungsmöglichkeiten abschneiden könnten.

Sollte ich eine modifizierte Unterlassungserklärung abgegeben und der geforderte Betrag gezahlt werden?

Sie sollten in jedem Fall eine Unterlassungserklärung abgeben, da nur so die Gefahr eines kostspieligen einstweiligen Verfügungsverfahrens ausgeräumt werden kann. Nicht empfehlenswert ist jedoch die Abgabe der meist beigefügten Unterlassungserklärung der abmahnenden Partei. Diese ist regelmäßig zu weitreichend und für Sie somit nachteilig. Um beispielsweise ein nachteiliges ungewollten Schuldanerkenntnis zu vermeiden oder aber die Bindung über einen Zeitraum von 30 Jahren an die abgegebene Erklärung zu verkürzen, sollte das Erklärungsmuster der Gegenseite insoweit „modifiziert“ werden, als dass sie sich auf die nötigsten Angaben beschränkt.

Auch der geforderte Betrag sollte nicht ohne vorherige Überprüfung der Rechtmäßigkeit dieser Forderung gezahlt werden. Dieser könnte unter Umständen zu hoch sein oder sogar gänzlich entfallen. Durch eine vorschnelle Zahlung besteht jedoch die Gefahr, dass eine nachträgliche Verhandlung über die Höhe oder deren gänzliches Bestehen ausgeschlossen wird.

Sehr wichtig ist es, dass Sie die gesetzte Frist wahren. Falls Sie die Abmahnung ignorieren und die Frist verstreichen lassen, droht die Gefahr eines einstweiligen Verfügungsverfahrens gegen Sie, welches sehr kostspielig ist. Um dieses zu verhindern, sollten Sie zeitnah einen im Urheber- und Internetrecht spezialisierten Rechtsanwalt aufsuchen.

Hafte ich in jedem Fall für die begangene Urheberrechtsverletzung?

In welchem Umfang Sie haften, hängt grundsätzlich davon ab, ob Sie Täter der begangenen Urheberrechtsverletzung sind oder nur als Störer haften. Täter ist hierbei grundsätzlich derjenige, der die Urheberrechtsverletzung selbst begangen hat. Als Störer hingegen wird die Person bezeichnet, die nicht selbst die Urheberrechtsverletzung begangen hat, aber ihren Internetanschluss Dritten zur Verfügung gestellt hat und dadurch die Urheberrechtsverletzung mitverursacht hat. Grundsätzlich besteht erst einmal die Vermutung, dass der Anschlussinhaber als Täter die Urheberrechtsverletzung begangen hat. Diese kann jedoch schon dann erfolgreich widerlegt werden, soweit eine ernsthafte Möglichkeit besteht, dass der Anschlussinhaber nicht selbst, sondern ein Dritter die Urheberrechtsverletzung selbstverantwortlich veranlasst hat. Haben die Anschlussinhaber dann noch die ihm obliegenden Kontoll- und Überwachungspflichten beachtet, indem sie zum einen den Mitnutzer illegales Filesharing verboten und zum anderen ihren Anschluss ausreichend gesichert haben, so entfällt sogar letztlich auch die Störerhaftung.

In jedem Fall lohnt sich daher die rechtliche Überprüfung des Einzelfalles.

Falls auch Ihnen eine Abmahnung der Kanzlei Sasse & Partner im Namen der Splendid Film GmbH wegen unerlaubter Verwertung des Filmes „Outpost 3 – Operation Spetsnaz“ zugekommen ist, können rufen Sie uns gerne unter der Telefonnummer: 0800 – 866 22 66 anrufen oder Kontaktformular auf der Website www.abmahnhelfer.de ausfüllen, um in einem kostenlosen Erstgespräch Ihren Fall zu schildern und anschließend eine erste anwaltliche Einschätzung von uns zu erhalten.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören, Ihr Abmahnhelfer.de Team!

Werdermann und von Rüden
Partnerschaft von Rechtsanwälten
Leipziger Platz 9
10117 Berlin
Telefon: 030 – 200590770
Telefax: 030 – 2005907711
E-Mail: info@wvr-law.de

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www.abmahnhelfer.de
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