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ATRIGA GmbH - Fake Mahnungen & Forderungen

6.1.2017 Thema abonnieren Zum Thema: Forderungen Mahnungen
 Von 
DStein
Status:
Beginner
(125 Beiträge, 27x hilfreich)
ATRIGA GmbH - Fake Mahnungen & Forderungen

Vor kurzem bekam mein Freundin Post von dieser lustigen Firma. Noch nie was von denen gehört und in diesem lustigen Fake-Schreiben stehen Dinge drin, da könnte man glatt für Karneval Witze draus basteln.

Das ganze fängt schon bei der Adresse an, indem meine Freundin zu einem Transvestiten gemacht wird und mit HERR angesprochen wird, und der Vorname nicht einmal annähernd bis auf den 1. Buchstaben korrekt ist.
Hinzu kommt dann dass sie eine kostenpflichtige deutsche Pornoseite für / mit Webcams oder so besucht haben bzw. dort Coins gekauft haben soll für besagte Webcams und man nichts abbuchen konnte bla bla bla. Standard Müll halt.
Von der Kostenaufstellung mal ganz zu schweigen die aus 3 Zeilen besteht und unwirksam wäre.

Heute kam dann der 2. Brief von denen gemäß dem Motto: „Sie haben nicht reagiert, du du du, leiten weitere Schritte ein, bla bla bla".
Normalerweise braucht man darauf nicht reagieren weil Müll, Quatsch & Unsinn.
Ich überlege aber einfach mal den Spieß umzudrehen und die Schreiben auf deren kosten zurück zu schicken mit dem Absender-Trick. Hab es zwar noch nie gemacht, aber irgendwann ist auch mal gut mit diesen ganze Fake-Briefen.

Oder doch lieber weiterhin sammeln und beim Jährlichen Osterfeuer verbrennen gehen ohne auf die Schreiben zu reagieren?

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben 88 weitere Fragen zum Thema
Forderungen Mahnungen


31 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
The Mentalist
Status:
Schüler
(322 Beiträge, 99x hilfreich)

Einen Inkasso-Brief sollte man nie ignorieren, auch wenn er lustig erscheint, zudem es die Atriga GmbH wirklich gibt. Widersprechen und dann gibt es auch keine Probleme mit der SCHUFA.

Zitat:
Hinzu kommt dann dass sie eine kostenpflichtige deutsche Pornoseite für / mit Webcams oder so besucht haben bzw. dort Coins gekauft haben soll für besagte Webcams und man nichts abbuchen konnte bla bla bla.

Vielleicht wurden die Daten deiner Freundin missbraucht?

Zitat:
Ich überlege aber einfach mal den Spieß umzudrehen und die Schreiben auf deren kosten zurück zu schicken mit dem Absender-Trick. Hab es zwar noch nie gemacht, aber irgendwann ist auch mal gut mit diesen ganze Fake-Briefen.

Quatsch.

Signatur:Keine Rechtsberatung.
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#2
 Von 
DStein
Status:
Beginner
(125 Beiträge, 27x hilfreich)

Dass es die Firma gibt habe ich auch Recherchiert.
Aber einer Seriösen Firma schreibt nicht solche Briefe die von Grund auf fehlerhaft sind.
Gut auf welches Inkasso trifft "Seriös" auch noch zu. Und der vermeintliche Vornamen entspricht der Phantasie.

-- Editiert von DStein am 06.01.2017 14:05

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#3
 Von 
The Mentalist
Status:
Schüler
(322 Beiträge, 99x hilfreich)

Zitat:
Aber einer Seriösen Firma schreibt nicht solche Briefe die von Grund auf fehlerhaft sind.

Solange man nicht weiß, was mit der Bonität passiert, ist es komplett egal ob die Firma "seriös" oder "unseriös" wirkt.

Signatur:Keine Rechtsberatung.
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#4
 Von 
DStein
Status:
Beginner
(125 Beiträge, 27x hilfreich)

Zitat (von The Mentalist):
Zitat:
Aber einer Seriösen Firma schreibt nicht solche Briefe die von Grund auf fehlerhaft sind.

Solange man nicht weiß, was mit der Bonität passiert, ist es komplett egal ob die Firma "seriös" oder "unseriös" wirkt.

Zu einer Schufa-Eintragung wird es nicht kommen, da vorher ein Anwalt eingeschaltet wird.
Und ob dann jemals ein Mahnverfahren eingeleitet wird, bleibt sehr zweifelhaft.
Außerdem gehe ich davon aus dass ein Datenabgleich zwischen vermeintlichen Schuldner und Schufa-Konto durchgeführt wird. Den eine Abweichung des echten Vornamens meiner Freundin und des genannten in den Schreiben weichen Deutlich voneinander ab.

Und in den Schreiben soll sie angeblich Coins für Webcam-Dienste gekauft haben, welche aber nur gekauft werden können wenn man Mitglied besagter Pornoseite ist. Also müssen in beiden Fällen ja Verträge vorliegen inkl. IP-Speicherung und allem drum und dran. Da es aber keine Verträge gibt zwischen der Pornobetreiber und meiner Freundin, wird es quasi unmöglich ihr etwas zur Last zu legen.

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#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(49812 Beiträge, 23389x hilfreich)

Zitat (von DStein):
Zu einer Schufa-Eintragung wird es nicht kommen, da vorher ein Anwalt eingeschaltet wird.

Wie will man den da vorher einen Anwalt einschalten?
Dir ist offenbar nicht klar, das es nicht nur die Schufa gibt und zum anderen diese Unternhemen einfach solche Einmeldungen vornehmen. Dann stehen die erst mal da drin.



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB .
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#6
 Von 
mepeisen
Status:
Weiser
(16901 Beiträge, 11574x hilfreich)

Dann gehe halt alternativ zur Polizei. Strafanzeige (123recht.net Tipp: Strafanzeige stellen ) wegen Betruges gegen Unbekannt. Mögliche Erklärungsvarianten:
A) Das Inkasso hat es frei erfunden
B) Der Auftraggeber des Inkassos hat es frei erfunden
C) Jemand Unbekanntes hat die Daten frei erfunden und sich zu Schaden der Freundin oder wem auch immer bei der Porno-Webseite Leistungen erschlichen
D) Das sind Drittbrettfahrer, die sich nur als Inkasso ausgeben und das Briefpapier kopieren.

Variante D wird extrem wahrscheinlich, wenn die Bankverbindung gerade nicht in Deutschland ist, sondern irgendwo im Ausland, wo das Geld dann schnell in dunklen Kanälen verschwindet.

Signatur:Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt.
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#7
 Von 
DStein
Status:
Beginner
(125 Beiträge, 27x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von DStein):
Zu einer Schufa-Eintragung wird es nicht kommen, da vorher ein Anwalt eingeschaltet wird.

Wie will man den da vorher einen Anwalt einschalten?
Dir ist offenbar nicht klar, das es nicht nur die Schufa gibt und zum anderen diese Unternhemen einfach solche Einmeldungen vornehmen. Dann stehen die erst mal da drin.

Die meisten unseriösen Inkassounternehmen arbeiten überhaupt nicht mit der Schufa oder anderen Auskunfteien zusammen.
Auch haben die jetzt ne Mail bekommen und sollte da nochmal was kommen von denen, dann wird der Anwalt eingeschaltet. Wo ist also das Problem? Der wird sich dann um den ganzen Sachverhalt kümmern und gut ist.

Eine bestrittene Forderung darf nicht eingetragen werden. Sollte das Inkassounternehmen wider Erwarten doch eine Meldung machen, kann sie den Eintrag löschen lassen mit dem Widerspruch als Nachweis.

-- Editiert von DStein am 06.01.2017 14:50

-- Editiert von DStein am 06.01.2017 14:52

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#8
 Von 
The Mentalist
Status:
Schüler
(322 Beiträge, 99x hilfreich)

Warum postest du hier wenn du sowieso alles besser weißt?

Zu deiner Information: Atriga ist Mitglied bei der SCHUFA...
Anwalt ist rausgeschmissenes Geld.

Signatur:Keine Rechtsberatung.
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#9
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(49812 Beiträge, 23389x hilfreich)

Zitat (von DStein):
Auch haben die jetzt ne Mail bekommen und sollte da nochmal was kommen von denen, dann wird der Anwalt eingeschaltet. Wo ist also das Problem?

Ohne Zugangsnachweis wird man auf den Anwaltskosten sitzenbleiben.
Ich hätte damit ein Problem, unnütze Kosten zu tragen.
Wnen Du keines damit hat, ist alles ok.



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB .
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#10
 Von 
DStein
Status:
Beginner
(125 Beiträge, 27x hilfreich)

Zitat (von The Mentalist):
Warum postest du hier wenn du sowieso alles besser weißt?

Zu deiner Information: Atriga ist Mitglied bei der SCHUFA...
Anwalt ist rausgeschmissenes Geld.

Es sind Erfahrungen die ich seit 10... 12.. Jahren mit Inkassos gemacht habe.
Außerdem ist diese arrogante Art die hier teilweise von vielen Leuten an den Tag gebracht werden alles andere als förderlich. Antworten wie "Quatsch" bringen rein gar nichts. Wenn man nicht in der Lage ist vernünftig und Sachlich zu Antworten, sollte man keine Antworten geben. Und wenn ein Fragesteller aufgebracht ist und man es schon vom herauslesen erkennt, dann sollte man genau so Sachlich antworten und nicht noch Öl ins Feuer gießen.

Und bei mir hat das hat nichts mit Besserwisser zu tun... nur reagiere ich bei solchen Inkassos schnell empfindlich. Ich habe selber Jahre lang mit denen zu tun gehabt und irgendwann kennt man seine "Pappenheimer" und wie die Arbeiten.

Fakt ist meine Freundin absolut 0 mit dem ****** zu tun hat.
Und wenn jemand an den Krangen meiner Freundin will, ist es nur normal sie zu schützen.
Und ob und wo und was die Atriga ist interessiert mich herzlich wenig und ist auch irrelevant.
Alleine schon die Kostenaufstellung ist lachhaft für ein "angeblich seriöses" Unternehmen.

(1. Schreiben)

1. Posten >> Transaktion
>> Am 22.10. sollen da Coins gekauft worden sein für 25 €, bei Vertrag steht (--- UB) für unbekannt
>> Heißt also noch nicht einmal dazu ist ne Info bekannt?
2. Posten >> Inkassovergütung i.H.v. 58,50 € und somit erstmal hinfällig da maximal 15 € gerechtfertigt sind
3. Posten >> Auslagenpauschale

Dann kam heute das 2. Schreiben und wo dann auf einmal Posten 4 und 5 "ergänzt" wurden:

4. Posten >> Bonitätsprüfung
5. Posten >> Rechercheaufwand

Erst nach dem 1. Schreiben wird Recherche betrieben wer eigentlich der vermeintliche Schuldner sein soll? Oder "vergessen" die noch schnell mit aufzuschreiben? Seriös ist aufjedenfall was anderes. Und viele "Namenhafte" Inkassos sind irgendwo eingetragen oder mit Schufa und Co. verknüpft. Seriöser sind sie dadurch genau so wenig und zocken genau so ab wie die Atriga. In diesem Fall hat die Atriga nur mehr Probleme

Tut mir Leid wenn ich etwas Aggro rüber komme, aber ich bin einfach nur genervt und was gegen meine Freundin geht da bin ich sowieso sofort hinterher und Schütze sie.

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#11
 Von 
mepeisen
Status:
Weiser
(16901 Beiträge, 11574x hilfreich)

Du hast meinen Beitrag offenbar übersehen. Schade drum.

Signatur:Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt.
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#12
 Von 
DStein
Status:
Beginner
(125 Beiträge, 27x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
Du hast meinen Beitrag offenbar übersehen. Schade drum.

Hey :)
Nein ich hatte die gesehen während ich meinen letzten Post geschrieben hatte.
Das Geld soll auf ein Konto der CRONBANK... überwiesen werden.
Genauer gesagt IBAN DE13505300000000123030

Ich glaube aber Option C ist nun wahrscheinlicher.

In den Schreiben gibt es nen Link den man aufrufen kann um an Informationen zu kommen zu dieser Sache. Und es gibt dort genau 4 PDFs hinterlegt. 2x das Schreiben was meine Freundin bekommen hat, und 2 Emails die der vermeintliche Schuldner von Atriga bekommen hat.

Und zwar gingen diese Emails an einen "alexinpy@yahoo.de" - hm... damit ist also Option C nun ausschlaggebend dafür dass hier jemand eindeutig Datenmissbrauch gemacht hat. Ich vermute mal: Ab zur Polizei Strafanzeige erstellen?

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#13
 Von 
arnonym117
Status:
Praktikant
(602 Beiträge, 125x hilfreich)

Zitat (von DStein):
und der Vorname nicht einmal annähernd bis auf den 1. Buchstaben korrekt ist.

Zitat:
Auch haben die jetzt ne Mail bekommen

Zitat:
Fakt ist meine Freundin absolut 0 mit dem ****** zu tun hat.

Wieso schreibt ihr das Inkasso überhaupt an und stoßt sie damit noch mit der Nase drauf, dass die Daten falsch sind, aber Name und Anschrift deiner Freundin eine gewisse Ähnlichkeit hat?

Ich hätte auf dem/den ungeöffneten Schreiben den "falschen" Namen durchgestrichen, "Empfänger unbekannt" dazu geschrieben und es in den nächsten Briefkasten geworfen. Erst wenn dann wirklich ein an deine Freundin adressiertes Schreiben gekommen wäre, hätte ich dem mit Hinweis auf eine Personenverwechslung/falsche Daten widersprochen.

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#14
 Von 
mepeisen
Status:
Weiser
(16901 Beiträge, 11574x hilfreich)

Zitat:
Ich glaube aber Option C ist nun wahrscheinlicher.

Das kann ja ruhig die Polizei ermitteln ;-)
Das Inkasso kann dann dem freundlichen Polizisten von nebenan erklären, ob das Inkasso sich den Zusammenhang mit deiner Freundin und damit die Adresse ausgedacht hat, weil es den echten Schuldner nicht mehr wieder fand oder ob der echte Schuldner von Anfang an eine falsche Adresse angegeben hatte

Signatur:Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt.
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#15
 Von 
DStein
Status:
Beginner
(125 Beiträge, 27x hilfreich)

Zitat (von arnonym117):
Zitat (von DStein):
und der Vorname nicht einmal annähernd bis auf den 1. Buchstaben korrekt ist.

Zitat:
Auch haben die jetzt ne Mail bekommen

Zitat:
Fakt ist meine Freundin absolut 0 mit dem ****** zu tun hat.

Wieso schreibt ihr das Inkasso überhaupt an und stoßt sie damit noch mit der Nase drauf, dass die Daten falsch sind, aber Name und Anschrift deiner Freundin eine gewisse Ähnlichkeit hat?

Ich hätte auf dem/den ungeöffneten Schreiben den "falschen" Namen durchgestrichen, "Empfänger unbekannt" dazu geschrieben und es in den nächsten Briefkasten geworfen. Erst wenn dann wirklich ein an deine Freundin adressiertes Schreiben gekommen wäre, hätte ich dem mit Hinweis auf eine Personenverwechslung/falsche Daten widersprochen.

Weil sie nun mal so ist und Ihre Post auf macht.
Und weiter oben habe ich auch Erklärt wie ich darauf reagiere wenn es um meine Freundin geht.
In der Mail selber wurde auch nichts anderes erklärt dass die Forderung Widersprochen wird
zwecks falscher Daten, Angaben etc.

Zitat (von mepeisen):
Zitat:
Ich glaube aber Option C ist nun wahrscheinlicher.

Das kann ja ruhig die Polizei ermitteln ;-)
Das Inkasso kann dann dem freundlichen Polizisten von nebenan erklären, ob das Inkasso sich den Zusammenhang mit deiner Freundin und damit die Adresse ausgedacht hat, weil es den echten Schuldner nicht mehr wieder fand oder ob der echte Schuldner von Anfang an eine falsche Adresse angegeben hatte

Heißt also zur Polizei gehen?
Der Hauptgläubiger sollte ja schließlich die IP-Adresse des echten Schuldners sicher haben.
Inkasso darüber informieren dass Strafanzeige erstellt wurde bzw. Aktenzeichen der Polizei mitteilen?

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#16
 Von 
arnonym117
Status:
Praktikant
(602 Beiträge, 125x hilfreich)

Zitat (von DStein):
Zitat (von arnonym117):
Weil sie nun mal so ist und Ihre Post auf macht.

Ah, OK. Die Briefe waren schon alle geöffnet. Wobei es genau genommen eigentlich gar nicht ihre Post war...

Zitat:
Und weiter oben habe ich auch Erklärt wie ich darauf reagiere wenn es um meine Freundin geht.

Daran ist überhaupt nichts auszusetzen, ganz im Gegenteil! Du solltest nur einen kühlen Kopf bewahren und nicht aus Wut irgendwelche unüberlegten Schritte unternehmen.

Zitat:
Heißt also zur Polizei gehen?
Der Hauptgläubiger sollte ja schließlich die IP-Adresse des echten Schuldners sicher haben.
Inkasso darüber informieren dass Strafanzeige erstellt wurde bzw. Aktenzeichen der Polizei mitteilen?

Ist optional möglich, ja. Ich würde dann Anzeige gegen Unbekannt stellen und wie von mepeisen empfohlen alle Erklärungsvarianten (also mindestens A bis C) angeben.

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#17
 Von 
DStein
Status:
Beginner
(125 Beiträge, 27x hilfreich)

Naja ^^ ... wir teilen uns ja einen Briefkasten, wohnen ja schließlich zusammen, und man liest quasi nur noch den Nachnamen und sortiert so quasi aus. Dass man sich "mal" verschreibt kommt vor. In nen Briefumschlag packen und mit durchstreichen haben wir sogar schon schlechte Erfahrungen gemacht... kam schon ein paar mal vor. Der Brief wurde dann immer wieder zugestellt. Deswegen ja ursprünglich auch die Frage des Absender-Tricks versuchen.

Also zur Polizei und Option A-C angeben.
Da muss ich mich auch outen dass ich noch nie eine Strafanzeige selber erstellt habe,
und mir die Erfahrung hier auch etwas fehlt. Daher die Frage an euch :)

Soll dem Inkasso die Strafanzeige mitgeteilt werden? Eher wohl nicht.

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#18
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(49812 Beiträge, 23389x hilfreich)

Zitat (von DStein):
Weil sie nun mal so ist und Ihre Post auf macht.

Es war aber nicht ihre Post. Somit wurde eine Straftat begangen, siehe § 202 StGB .

Ist jetzt die Frage, ob man sich einen Gefallen tut, wenn man im Rahmen der Strafanzeige der Polizei verkündet das man selbst vom Pfad des Gesetzes abgewichen ist ...



Zitat (von arnonym117):
Du solltest nur einen kühlen Kopf bewahren und nicht aus Wut irgendwelche unüberlegten Schritte unternehmen.

Nun, die unüberlegten Schritte gab es ja schon ausreichend, das Kind ist in den Brunnen gefallen.
Jetzt geht es um Schadenbegrenzung.

Die Schadenbegrenzung würde ich so machen, das ich dem Inkasso per Einschreiben mitteilen würde, das die Forderung nicht berechtigt ist, die Datenweitergabe (insbesondere an Auskunfteien) untersagen würde und für den Fall der Mißachtung ankündigen würde, ohne weitere Kommunikation auf deren Kosten einen Anwalt zu beauftragen der die zivil- wie strafrechtliche Verfolgung betreiben würde.



Zitat (von DStein):
kam schon ein paar mal vor. Der Brief wurde dann immer wieder zugestellt.

Hatte ich auch mal
1. Zustellung, Adresse durchgestrichen und draufgeschrieben "Unbekannt"
2. Zustellung, mit roten Edding draufgeschrieben "immer noch Unbekannt"
3. Zustellung, Brief genommen und per Einschreiben mit Begleitbrief an die Zentrale gesendet. Im dem Begleitbrief habe ich mich lobend darüber geäußert das man im Rahmen sozialer Projekte offenbar Analphabeten und anderen Benachteiligten eine Eingliederung ins Arbeitsleben ermöglicht, habe aber Zweifel daran geäußert ob diese im Zustellwesen wirklich optimal plaziert sind. :devil:



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB .
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#19
 Von 
DStein
Status:
Beginner
(125 Beiträge, 27x hilfreich)

Zitat:
Die Schadenbegrenzung würde ich so machen, das ich dem Inkasso per Einschreiben mitteilen würde, das die Forderung nicht berechtigt ist, die Datenweitergabe (insbesondere an Auskunfteien) untersagen würde und für den Fall der Mißachtung ankündigen würde, ohne weitere Kommunikation auf deren Kosten einen Anwalt zu beauftragen der die zivil- wie strafrechtliche Verfolgung betreiben würde.

Wurde dem Inkasso auch nicht anders von mir mitgeteilt.

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#20
 Von 
arnonym117
Status:
Praktikant
(602 Beiträge, 125x hilfreich)

Zitat (von DStein):
In nen Briefumschlag packen und mit durchstreichen haben wir sogar schon schlechte Erfahrungen gemacht... kam schon ein paar mal vor. Der Brief wurde dann immer wieder zugestellt. Deswegen ja ursprünglich auch die Frage des Absender-Tricks versuchen.


So kann das auch nicht funktionieren, also mit in einen neuen Briefumschlag packen. Das muss auf dem ungeöffneten Originalumschlag gemacht werden. Dazu muss man einen solchen Brief erst mal zur Seite legen, bevor man seine restliche Post öffnet.

Die Sache mit dem Absender-Trick wird mit Sicherheit nach hinten losgehen. Das Inkasso wird Strafporto zahlen müssen und weiß anhand des Inhalts ja, an wen es sich diesbezüglich wenden muss.

Zitat:
Also zur Polizei und Option A-C angeben.
Da muss ich mich auch outen dass ich noch nie eine Strafanzeige selber erstellt habe,
und mir die Erfahrung hier auch etwas fehlt. Daher die Frage an euch :)


Kein Problem. Deine Freundin (das muss sie selber machen, du kannst sie zwar dorthin begleiten, wirst aber wahrscheinlich im Warteraum bleiben müssen) muss einfach zur Polizei gehen, am Empfang angeben, dass sie eine Strafanzeige stellen will, den Rest macht dann der Polizist, welcher damit betraut wird. Die Unterlagen sollte deine Freundin dabei haben.

Zitat:
Soll dem Inkasso die Strafanzeige mitgeteilt werden? Eher wohl nicht.


Kommt darauf an, was du bzw. deine Freundin mit der Anzeige bezwecken will. Wenn Option A oder B ernsthaft in Erwägung gezogen wird, sollte man das tunlichst unterlassen. Bei Option C wäre es aber hilfreich, wenn man vor allem das Inkasso zu einer Einstellung der Forderung gegen die Freundin bewegen will.

Zitat (von Harry van Sell):
Es war aber nicht ihre Post. Somit wurde eine Straftat begangen, siehe § 202 StGB .

Ist jetzt die Frage, ob man sich einen Gefallen tut, wenn man im Rahmen der Strafanzeige der Polizei verkündet das man selbst vom Pfad des Gesetzes abgewichen ist ...


Berechtigter Einwand. In dem Fall müsste man "zugeben", dass die Freundin gemeint war, falls das nicht ohnehin in der Mail schon passiert ist, oder auf die Strafanzeige verzichten. Momentan tendiere ich zu letzterem.

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#21
 Von 
mepeisen
Status:
Weiser
(16901 Beiträge, 11574x hilfreich)

Zitat:
Es war aber nicht ihre Post. Somit wurde eine Straftat begangen, siehe § 202 StGB .

Ist jetzt die Frage, ob man sich einen Gefallen tut, wenn man im Rahmen der Strafanzeige der Polizei verkündet das man selbst vom Pfad des Gesetzes abgewichen ist ...

Man hat nur den Nachnamen im ersten Moment gesehen und deswegen geöffnet. Das wird keinesfalls so restriktiv gesehen, wie man es meinen würde. Sicherlich mag das an der Grenze sein, aber bevor hier jemand der Freundin die Schulden anhängt, weil sie selbst einen abweichenden Namen bei irgendeiner Bestellung angegeben haben soll, ist ein Öffnen der Post durchaus gerechtfertigt. Siehe auch Anwaltsmeinung hier: http://www.frag-einen-anwalt.de/Mahnbescheid-mit-falschem,-bzw-unvollstaendigem-Namen--f29503.html
Wobei der Fall da noch etwas schwammiger war als hier.

Nur Post, die eindeutig an jemand VÖLLIG anderen adressiert ist, die sollte man nun wirklich nie öffnen.

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#22
 Von 
DStein
Status:
Beginner
(125 Beiträge, 27x hilfreich)

Mit "In nen Briefumschlag packen und mit durchstreichen" waren die aktuellen beiden Schreiben gemeint. Mit "haben wir schon häufig gemacht" natürlich die ungeöffneten Briefe gemeint @Anonym.

Wie es bei der Polizei ggf. abläuft, ist mir bewusst. Es geht ja auch nur darum es dem Herrn besser zu erklären. Option C wäre hier auch der wesentliche Punkt WESHALB man zur Polizei gehen würde. Den alleine dass die Adresse und ihr Nachname angegeben wurde, also offenbar derjenige bewusst oder irgendwo her ja wissen muss dass Person X mit Nachname B an Adresse Z wohnt.

Und ja mit der Anzeige soll genau das bezweckt werden dass sie sich damit A.) selber Schützt bzw. ihre Daten, und B.) das Inkasso eingestellt wird. Was das Inkasso letzten Endes auch machen muss da hier offenbar §263 StGB stattfindet und die IP beim Betreiber auch das bestätigen würde bzw. die E-Mailadresse oben die der Typ angegeben hat.
Vielleicht war er ja so dämlich seine eigene zu nehmen was es der Polizei einfach macht.
Aber die Lastschrift bzw. Zahlung wurde zum Glück nicht über ihr Konto gemacht. Fakt ist aber hier liegt §263 StGB vor.

Die E-Mail die ich geschrieben habe für Sie habe ich als "Berechtigte Vollmachtsperson" über einen meiner E-Mailadressen geschrieben, damit die ja nicht auf dumme Ideen kommen zb. den Namen auf einmal in ihren zu ändern oder auch noch ihre E-Mailadresse haben.

Zitat:
Guten Tag,

ich bin beauftragt worden mich mit Ihnen über Ihre Schreiben vom 21.12.2016 sowie vom 05.01.2017
zwecks eines vermeintlichen Inkasso-Auftrages der vermeintlichen Schuldnerin „xxxxxxxxx – Straße – Ort"
zur im Betreff genannten Aktennummer in Verbindung zu setzen.

Sämtliche Forderungen und Schreiben Ihrerseits werden zunächst vollumfänglich Widersprochen!

Es existiert weder die vermeintliche Schuldnerin unter diesem Namen in diesem Hause, noch hat die vermeintliche Schuldnerin
die von Ihnen genannten Webseiten besucht geschweige besagte „Coins" für Dienste erworben.
Um überhaupt Coins für die besagte Dienste kaufen zu können, ist eine kostenpflichtige Mitgliedschaft notwendig wie Recherchen ergeben haben. (Zumindest laut AGBs steht drin dass man sich zwar Kostenlos anmelden kann, aber wohl auch oder zumindest für den Vollzugang eine "Mitgliedschaft" braucht.)
Da aber zwischen der vermeintlichen Schuldnerin und dem vermeintlichen Gläubiger kein Vertrag zustande gekommen ist da diese Seite niemals besucht
wurde geschweige andere Seiten, ist diese Forderung gegenstandslos.

Über Ihre „Kostenaufstellung" brauche ich Sie sicher nicht aufklären und darauf hinweisen dass diese genauso unwirksam und
weit ab jeglicher Seriosität ist. Sollten Sie also weiterhin auf diese Forderung bestehen, wird die vermeintliche Schuldnerin ihren Rechtsanwalt einschalten
sowie Beschwerde gegen Sie beim OLG Frankfurt am Main, welches für Sie zuständig ist, einreichen und ggf. eine Strafanzeige bei der Polizei einleiten.
Dies gilt selbstverständlich auch für die Weitergabe an Auskunftskarteien. Dieses wird Ihnen hiermit ausdrücklich untersagt.


Mit freundlichen Grüßen,

xxxxxxxxx
(Bevollmächtigter Vertreter der vermeintlichen Schuldnerin)


Nun warte ich einfach mal auf Antwort ob was kommt.

Nein Link zu der Seite darf man hier womöglich nicht posten?
Schließlich ist es ne Pornoseite.

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#23
 Von 
mepeisen
Status:
Weiser
(16901 Beiträge, 11574x hilfreich)

lass den Link weg, ist für die Bewertung eh überflüssig, was das nun für ein Dienst gewesen sein soll.

Im übrigen habe ich hinsichtlich der Verletzung des Briefgeheimnisses inzwischen in Uni-Manuskripten gelesen, dass nur diejenigen überhaupt als Täter in Frage kommen, die vom Inhalt des Briefes keine Kenntnis haben dürfen und dass der Absender und ggf. der Original-Schuldner diejenigen sind, die den Personenkreis der Empfangsberechtigten definieren.

Also für mich klingt es logisch, wenn jemand, der Fake-Daten eingibt, sowieso in Kauf nimmt, dass etwaige andere Personen unter der Fake-Adresse Kenntnis vom Brief nehmen.
Wenn das Inkasso aber den Schuldner nicht fand und den Zusammenhang mit der Adresse frei erfunden hat (wir wissen ja wie das läuft), wäre es genauso logisch, dass das Inkasso in Kauf genommen hat, dass die Familie unter der Adresse Kenntnis nimmt vom Brief.

Im Ergebnis wäre die Familie mit dem Nachnamen als potentielle Empfänger definiert und damit der Straftatbestand nicht mehr möglich.

Bin ja sowieso nur Laie und im Strafrecht noch viel weniger, bestenfalls mal interessierter Mitleser. Aber ich sehe da erst mal keine Probleme damit, dass man sich selbst wegen Verletzung des Briefgeheimnisses belasten müsste.

Signatur:Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt.
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#24
 Von 
DStein
Status:
Beginner
(125 Beiträge, 27x hilfreich)

Und ich habe kein Wort verstanden was genau du damit sagen möchtest ^^
Für die Zukunft weiß sie ja nun bescheid genauer hinzuschauen wenn wieder solche Briefe kommen, auch von Atriga. Durchstreichen und unbekannt drauf kritzeln und ab in den nächsten Briefkasten. -- Rechtswirksam ist die Forderung jedoch dennoch nicht und mal schauen ob sich da jemand auf die Mail meldet. Wenn nicht auch okay.

Wieso müssen es immer Pornoseiten sein... warum nicht mal ein... Buchclub oder ... Bildung etc.
wo man Adressen anderer nimmt. Immer müssen es Pornoseiten sein... versaute Gesellschaft.

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#25
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(49812 Beiträge, 23389x hilfreich)

Zitat (von DStein):
Die E-Mail die ich geschrieben habe für Sie habe ich als "Berechtigte Vollmachtsperson"

Und die Vollmacht wurde auch gemäß § 167 BGB erteilt?
Sonst können die das einfach ignorieren und zwar ganz folgenlos.


Wenn die die Vorlage einer Vollmachtserklärung anfordern, sollte mandiese auch abgeben.

Und wenndie ganz clever sind, dann fragen die "E-Mail? Welche E-Mail?"



Zitat (von mepeisen):
Aber ich sehe da erst mal keine Probleme damit, dass man sich selbst wegen Verletzung des Briefgeheimnisses belasten müsste.

Eine Strafe braucht man wohl nicht zu befürchten, da es ein Antragsdelikt ist.

Erfahrungsgemäß macht es aber keinen guten Eindruck, wenn man im Rahmen einer Strafanzeige eigenen strafrectliche Verfehlungen offenbart.



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB .
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#26
 Von 
DStein
Status:
Beginner
(125 Beiträge, 27x hilfreich)

Ja eine schriftliche Vollmacht kann jederzeit vorgelegt werden.
Und wenn sie mit der Masche kommen sollten "E-Mail welche E-Mail?", gibt es hierzu ja den Nachweis dass diese an die Adresse raus ging die im Schreiben angegeben wurde. In diesem Fall ist eine bestimmte Person der Ansprechpartner.
Wobei ich davon ausgehe dass eher ein neuer Brief kommt der dann entsprechend "Unbekannt" in den Briefkasten wandert. Ungeöffnet.

Wie schon auch angesprochen hat sie übersehen dass da Herr (A...) (Ihr Nachname) Stand.
Der Vorname war ein Frauenname und dass man Herr und Frau oft verwechselt, ist nichts ungewöhnliches. Ich wurde auch schon mit Frau Daniel ... angeschrieben. Und da beide Vornamen (Ihrer) und der von vom Brief mit A anfing, passierte eben was passierte.

Zitat:
Erfahrungsgemäß macht es aber keinen guten Eindruck, wenn man im Rahmen einer Strafanzeige eigenen strafrectliche Verfehlungen offenbart.

Ich habe mich gerade mal fix mit nem Befreundeten Polizisten unterhalten zwecks Nachteil etc.
NEIN es entsteht kein Nachteil. Es ist zwar blöd adressiert, aber durch das Öffnen der Briefe offenbarte sich ja dass man meiner Freundin einen finanziellen Schaden zufügen möchte. Er sagt also ganz klar "Anzeige auf jedenfall", und Konsequenzen muss man nicht befürchten da der Brief ja namentlich auch an meine Freundin (bis auf Vorname) abgezielt war.

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#27
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(49812 Beiträge, 23389x hilfreich)

Zitat (von DStein):
gibt es hierzu ja den Nachweis dass diese an die Adresse raus ging

Selbst wenn man den führen könnte (was Du wohl nicht kannst, da du zu 99% keinen Zugriff auf die Serverprotokolle Deines Providers hast), wäre der Nachweis des Absendens wie bereits mehrfach erwähnt schlicht nutzlos.



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB .
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#28
 Von 
Kalanndok
Status:
Schüler
(203 Beiträge, 41x hilfreich)

Zitat (von DStein):

Weil sie nun mal so ist und Ihre Post auf macht.

Das musst Du anders sehen:
Sie hat nicht IHRE Post aufgemacht sondern die Post, die an jemand anderen adressiert war aber fälschlicherweise bei ihr im Briefkasten gelandet ist. Evtl. hätte sie das noch nicht mal öffnen und lesen, geschweige denn im Namen eines anderen darauf reagieren dürfen!

Im übrigen habt ihr dem Inkassounternehmen jetzt zum (möglicherweise richtigen) Namen eines unbekannt verzogenen Schuldners, bei dem irgendein Algorithmus die Adresse deiner Freundin als möglichen Wohnsitz ausgespuckt hat auch noch eure Mailadresse (zur weiteren Belästigung) und Deinen Namen als "mit dem Schuldner vernetzte Person" mitgegeben.

-- Editiert von Kalanndok am 07.01.2017 19:06

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#29
 Von 
mepeisen
Status:
Weiser
(16901 Beiträge, 11574x hilfreich)

Zitat:
fälschlicherweise bei ihr im Briefkasten gelandet ist

Ne, der Brief ist keinesfalls fälschlicherweise dort gelandet. Die Adresse ist die ihre.

Zitat:
Im übrigen habt ihr dem Inkassounternehmen jetzt zum (möglicherweise richtigen) Namen eines unbekannt verzogenen Schuldners, bei dem irgendein Algorithmus die Adresse deiner Freundin als möglichen Wohnsitz ausgespuckt hat auch noch eure Mailadresse (zur weiteren Belästigung) und Deinen Namen als "mit dem Schuldner vernetzte Person" mitgegeben.

Sollte das Inkasso wirklich nun Unfug mit der Erkenntnis treiben und dabei erwischt werden, kann es sich auf mächtigen Ärger gefasst machen. Das gleiche gilt für Speichern von Informationen zur "Vernetzung von Personen".

Signatur:Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt.
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#30
 Von 
Kalanndok
Status:
Schüler
(203 Beiträge, 41x hilfreich)

Hattest Du nicht gesagt der Brief war an jemanden mit einem anderen Vornamen adressiert? Falls ja war er nicht an Deine Freundin adressiert. Ok, wenn ihr nicht den Vornamen am Briefkasten habt dann war er zwar zurecht dort drin, aber ihr hättet ihn nicht öffnen dürfen.

Der Unfug den die damit machen können bekommst Du doch gar nicht mit!
Dein Score sinkt vielleicht, weil Du Dich im Umfeld eines Rechnungsprellers aufhälst und für diesen Partei ergreifst. Nach außen hin gibt es natürlich keine Verknüpfung...blöd sind die ja auch nicht immer...

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