17 Inder in Mordprozess in Emirat Schardscha zum Tode verurteilt
AFP VOM 29.3.2010 | Nachrichten - Nachrichten | 875 Aufrufe Mehr zum Thema:Mord
Alkoholschmuggler prügelten verfeindetes Bandenmitglied tot
Nach dem Tod eines Pakistaners im arabischen Emirat Schardscha bei einer Schlägerei zwischen zwei Alkohol-Schmugglerbanden sind 17 Inder zum Tode verurteilt worden. Das berichtete die arabische Zeitung "The National" am Montag. Das pakistanische Opfer sei bei dem Vorfall im Januar 2009 mit Eisenstangen totgeschlagen worden, drei weitere Pakistaner seien schwer verletzt worden. Bei der Schlägerei in einer Unterkunft für Gastarbeiter in der Gegend von el Sadschaa hätten sich verfeindete Banden gegenübergestanden, die Alkohol, der in dem muslimisch geprägten Schardscha streng verboten ist, ins Land geschmuggelt hätten.
Nach Angaben der Zeitung waren in Schardscha noch nie viele Angeklagte auf einmal zum Tode verurteilt worden. Todesstrafen werden in dem Emirat allerdings in der Regel in lebenslange Haft umgewandelt. Nach der Schlägerei waren dem Bericht zufolge insgesamt rund 50 Männer festgenommen worden.
Zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Alkohol-Schmugglern kam es laut "The National" auch im an Schardscha grenzenden Emirat Dubai. Dort seien im Februar 13 mutmaßliche Bandenmitglieder vor Gericht gestellt worden, weil sie zwei Mitglieder einer rivalisierenden Bande entführt und bei lebendigen Leibe begraben hätten.
29. März 2010 - 12.16 Uhr
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