16 Gründe für ein Risikomanagement
Von Rechtsanwalt M.B.A. Fachanwalt Hermann Kulzer 28.4.2011 | Ratgeber - Wirtschaftsrecht | 765 Aufrufe Mehr zum Thema:Risikomanagement, Unternehmen
Ohne Risiken einzugehen, kann ein Unternehmen langfristig nicht existieren, denn Risiken und Chancen gehen immer Hand in Hand. Viele Geschäftsführer wollen positiv in die Zukunft blicken und scheuen sich, alles durch die Risikobrille zu betrachten. Positiv zu denken und Risikovorsorge zu betreiben widersprechen sich nicht.
Risikomanagement ist keine Behinderung des Unternehmens und des Geschäftsführers. Es ist eine Bereicherung und erschließt Chancen. Es hilft das Unternehmen, den Unternehmer, den Geschäftsführer und dessen Familie langfristig vor Schaden und Haftung zu bewahren. Risikomanagement ist Chefsache.
Hermann Kulzer
Dresden
Fachanwalt Insolvenzrecht, Fachanwalt Handels- und Gesellschaftsrecht, Mediation, Maklerrecht Pers. Direktanfrage
16 Gründe für ein Risikomanagement:
1. Verbesserung der finanzwirtschaftlichen Kennziffern
2. Haftungsvermeidung
3. Sicherheitssteigerung
4. Schaffung einer Risikokultur
5. Weiterentwicklung des Qualitätsmanagement
6. Einhaltung gesetzlicher Vorschriften
7. Verbesserung Rating
8. Sicherung Finanzierung
9. Schutz der Geschäftspartner und Stärkung des Vertrauens bei Kunden und Lieferanten
10. Schaffung von Mitarbeiterzufriedenheit und Aktivierung des Einzelnen zur besseren Aufgabenerfüllung
11. Internationalisierung
12. Marketinginstrument
13. Transparenz der internen Prozessabläufe
14. Vermeidung von Risiken und damit verbundene Einsparungen
15. Leichtere Einarbeitung von neuen Mitarbeitern oder Schulung vorhandener Mitarbeiter
16. Existenzsicherung des Geschäftsführers und seiner Familie
Die Ziele und Grundsätze des Risikomanagements sind in der ISO 31000 ausführlich beschrieben und in der ONR 49000 ins Deutsche übersetzt (vgl ONR 49000, Ziff.5.1.)



