Gutgläubigkeit
14.7.2000 | Ratgeber - Internetrecht | 41334 Aufrufe Mehr zum Thema: Auktionen, Internetauktionen, Versteigerung Aufgrund der nur überwiegenden Vermittlertätigkeit der Internet-Auktionshäuser übernehmen diese meist keine Haftung für die versteigerten Waren. Und zusätzlich kann sich ein Ersteigerer bei Online-Auktionshäusern nicht auf Gutgläubigkeit berufen:
Stellt sich z.B. heraus, dass die erkaufte Ware gestohlen war, so kann der Ersteigerer die Ware nicht behalten. Bei klassischen Auktionen greift hingegen die Gutgläubigkeitsregel: dort kann dann nämlich eingewendet werden, dass man bezüglich des geklauten Kunstgegenstandes gutgläubig war. Mit dem Ergebnis, dass der Kauf der gestohlenen Sache wirksam ist.
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