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Sarkozy will Gewalttäter nach Unruhen nicht davonkommen lassen

AFP VOM 27.11.2007 | Nachrichten - International | 12102 Aufrufe
Mehr zum Thema: Frankreich, Krawalle

"Wir werden die Schützen finden"

Nach den Ausschreitungen in Pariser Vororten hat Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy den Gewalttätern mit einer harten Verfolgung gedroht. Wer auf Polizisten geschossen habe, werde sich vor einem Schwurgericht wiederfinden, kündigte Sarkozy am Mittwochmorgen in Eaubonne an, wo er einen schwer verletzten Beamten im Krankenhaus besuchte. "Die Taten haben einen Namen, das ist versuchter Mord." Auf Beamte zu schießen sei "überhaupt nicht hinnehmbar", betonte der Präsident. "Wir werden die Schützen finden." Sarkozy war während der Unruhen, die am Sonntagabend nach dem Tod von zwei Jugendlichen begonnen hatten, auf Staatsbesuch in China. Am Mittwochvormittag wollte er eine Sicherheitssitzung mit mehreren Ministern abhalten.

Die Behörden im Bezirk Val d'Oise hatten am Vorabend mitgeteilt, dass sie eine "Einzelperson" identifiziert hätten, die sich an den Angriffen auf den Kommissar in Villiers-le-Bel beteiligt habe. Bei den nächtlichen Ausschreitungen im Norden von Paris wurden laut Polizei allein in der Nacht zu Dienstag mehr als achtzig Einsatzkräfte verletzt, manche bekamen demnach Schrotladungen ab. Die Ausschreitungen hatten sich entwickelt, nachdem zwei Jungen aus Villiers-le-Bel auf einer Minicrossmaschine und ein Polizeiwagen zusammengestoßen waren. Die Jugendlichen starben am Unfallort.

28. November 2007 - 10.35 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2007


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