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Schneider-Konzern nimmt EU-Verurteilung "mit Zufriedenheit" auf

AFP VOM 11.7.2007 | Nachrichten - Europarecht | 4345 Aufrufe
Mehr zum Thema: EU, Kommission, Fusion, Großfusion

Der französische Konzern Schneider Electric hat die Verurteilung der EU-Kommission wegen der Blockade seiner Fusion mit dem Konkurrenten Legrand begrüßt. Das Unternehmen nehme den Spruch des europäischen Gerichts erster Instanz "mit Zufriedenheit zur Kenntnis", erklärte Schneider in Paris. Es war das erste Mal, dass die Kommission wegen der Folgen eines Fusionsverbots zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt wurde. Die Behörde muss nach dem Luxemburger Urteil einen Teil des Schadens begleichen, den Schneider als Folge einer Kommissionsentscheidung aus dem Sommer 2001 geltend gemacht hatte. Schneider klagte auf den Ersatz von 1,66 Milliarden Euro. Die Höhe des Schadenersatzes soll in den kommenden Monaten festgesetzt werden.

11. Juli 2007 - 15.46 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2007

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