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Das Naturrecht

AFP VOM 29.6.2004 | Ratgeber - Internationales Recht | 61341 Aufrufe
Mehr zum Thema: Naturrecht, Philosophie

Die frühen Theoretiker

Der Naturrechtsgedanke tauchte schon beim griechischen Philosophen Aristoteles auf und wurde später von der philosophischen Schule der Stoa aufgenommen, von der sich der Begriff Stoizismus (Gleichmut) ableitet. Zu den Quellen der Naturrechtsprinzipien entwickelten die griechischen Philosophen zahlreiche theoretische Ansätze, die dem Naturrecht entweder eine metaphysische (übersinnlich) oder säkulare (ohne Glaubensbezug) Quelle zuordneten:

  • Gott; die natürliche Vernunft als Quelle der Naturrechtsgedankens wurde bei der Schöpfung „mitgeliefert“
  • Logos; die immanente (allem innewohnende) Weltvernunft
  • Fähigkeit des Menschen zur Orientierung und Selbsterkenntnis als wesentliches Unterscheidungsmerkmal zum Tierreich
  • Naturwissentschaftliche Notwendigkeit; Nützlichkeit
  • Die Natur als solche

Seiten in diesem Artikel:
Seite 1: Das Naturrecht
Seite 2: Die frühen Theoretiker
Seite 3: Thomas von Aquin
Seite 4: Hugo de Groot
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